Daten & Analyse · Hex

Hex

Kollaborative Daten-Notebooks mit AI-Copilot — SQL, Python und visuelle Apps in einem.

DSGVO bedingt· USA

Hex versucht die ewige Lücke zwischen Daten-Notebooks (Jupyter, Colab) und Business-Intelligence-Tools (Tableau, Looker) zu schließen. Das Resultat ist eine Plattform, in der Data Scientists ihre gewohnten SQL- und Python-Workflows behalten, das Endergebnis aber direkt als interaktive Web-App für Stakeholder bereitstellen können — ohne Übergabe an Frontend-Engineering.

Der KI-Layer Hex Magic ist mittlerweile einer der besten am Markt: Statt nur Code-Vervollständigung à la Copilot bekommt man Vorschläge auf Schema-Ebene („Welche Tabellen passen zu deiner Frage?"), generierte SQL-Queries, automatische Chart-Vorschläge und sogar Erklärungen zu Notebook-Outputs. Für Teams, die viele Ad-hoc-Analysen liefern, ist das ein erheblicher Produktivitäts-Hebel.

Die Notebook-zu-App-Pipeline ist das wichtigste Differenzierungsmerkmal: Statt einer Analyse als Bild oder PDF zu teilen, veröffentlicht man sie als interaktive App mit Filtern, Parametern und Berechtigungen. Stakeholder können selbst Werte ändern, ohne im Notebook-Code zu landen.

Konkurrenz: Mode (BI-näher, von Thoughtspot übernommen), Deepnote (eher Notebook-pur), Streamlit (mehr Engineering-Aufwand). Hex steht in der Mitte und punktet vor allem dort, wo SQL/Python und Stakeholder-Konsumption beide gebraucht werden.

Schwächen: Die Pro-Tarife sind pro Sitz teurer als Konkurrenten, Self-Hosting gibt es nicht, und für reine Excel-Heavy-User ist die Lernkurve spürbar.

Screenshot

Screenshot der Hex-Website
Hex · Website-Screenshot1280 × 800

Pro & Contra

+ Pro
  • Notebook + Dashboard in einem Tool
  • Hex Magic AI für SQL/Python-Generierung
  • Granulare Berechtigungen
  • Native Snowflake/Databricks/BigQuery-Anbindung
− Contra
  • Pro-Tarif relativ teuer
  • Kein Self-Hosting
  • Lernkurve für klassische Excel-Nutzer

Anwendungsfälle

Ad-hoc-AnalysenInternal AppsData-StorytellingReporting für Stakeholder

Verwandte Tools