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BewerbungGPT

Deutscher KI-Bewerbungsassistent — erstellt aus persönlichen Angaben und Stellenanzeigen individuelle Anschreiben (DIN 5008), Lebensläufe und Bewerbungsfotos, speziell für den deutschsprachigen Bewerbungsmarkt.

DSGVO-konform· Deutschland

BewerbungGPT ist ein deutscher KI-Bewerbungsassistent, der den gesamten Kern einer Bewerbung abdeckt: Anschreiben, Lebenslauf und Bewerbungsfoto — speziell zugeschnitten auf den deutschsprachigen Arbeitsmarkt mit seinen eigenen Konventionen. Betrieben wird das Tool von einem Einzelunternehmer (CryptoAssets, Heusenstamm), was für ein Nischen-Tool dieser Art typisch ist.

Der häufigste Einstieg ist der Anschreiben-Generator: Man fügt die Stellenanzeige ein (per Text oder URL) und seine persönlichen Angaben bzw. den Lebenslauf, und das Tool gleicht beides ab und schreibt ein Anschreiben — formatiert nach DIN 5008, dem in Deutschland üblichen Standard, exportierbar als PDF oder Word. Genau diese Marktspezifik ist der Kernvorteil gegenüber generischen, englischsprachig gedachten KI-Schreibtools: Ton, Aufbau und Formatierung passen zum deutschen Bewerbungskontext.

Der Lebenslauf-Editor bietet 25 Vorlagen in fünf Stilrichtungen mit 16 Akzentfarben und Live-Vorschau. Ergänzend prüft ein Lebenslauf-Check neun Kriterien — von Vollständigkeit und Struktur über aktive Sprache bis zur ATS-Tauglichkeit (also der Lesbarkeit durch Bewerbermanagement-Systeme) — im Ampelsystem. Für die dritte Säule, die Bewerbungsfotos, lädt man ein Selfie hoch, wählt Kleidungsstil und Hintergrund und erhält ein professionell wirkendes Foto; bemerkenswert und datenschutzfreundlich: Das Selfie selbst wird nicht gespeichert, nur das erzeugte Ergebnis. Ein KI-Assistent (Premium) kann Zielunternehmen per Web-Recherche vorbereiten, und ein Bewerbungs-Tracker hält Status, Sendedaten und Gesprächstermine fest.

Beim Datenschutz ist die Ausgangslage günstig und über die öffentlich zugänglichen Angaben gut nachvollziehbar: Es handelt sich um einen deutschen Anbieter (EU) mit Impressum und Datenschutzerklärung, die Server liegen in der EU, und es wird bewusst datensparsam gearbeitet (Selfie wird nicht behalten). Die KI-Generierung selbst läuft laut Anbieter über die API von Anthropic (Claude), ohne dass Inhalte fürs Training verwendet werden. Diese Verarbeitung über einen US-Anbieter ist der einzige nennenswerte Drittland-Aspekt — für die meisten Nutzer:innen unter den üblichen Auftragsverarbeitungs-Bedingungen unkritisch, aber ein Punkt, den man bei besonders sensiblen Daten kennen sollte. In Summe ist das ein solide DSGVO-konform aufgestelltes deutsches Tool.

Das Preismodell ist fair gestaffelt: Die kostenlose Variante bietet fast alle Funktionen mit begrenztem Kontingent (u. a. ein Anschreiben ohne Anmeldung, drei weitere nach Registrierung, 25 CV-Vorlagen mit Wasserzeichen) — genug, um sich das Tool in Ruhe anzusehen. Ein Einmalpaket für 7,99 € deckt eine konkrete Bewerbungsphase ab, das Premium-Abo (12,99 €/Mon. bzw. 79,99 €/Jahr) hebt die Limits auf.

Grenzen: BewerbungGPT ist bewusst auf den deutschsprachigen Raum fokussiert — für internationale Bewerbungen in anderen Formaten ist es weniger geeignet. Die KI-Bewerbungsfotos sind praktisch, ersetzen aber kein echtes Fotoshooting und wirken je nach Ausgangsbild unterschiedlich überzeugend. Und wie bei allen KI-Anschreiben gilt: Der Entwurf ist ein Ausgangspunkt — er sollte vor dem Versand gelesen, individualisiert und auf Richtigkeit geprüft werden, nicht ungeprüft verschickt.

Empfohlen für Bewerber:innen im deutschsprachigen Raum, die schnell ein DIN-gerechtes Anschreiben, einen ordentlichen Lebenslauf und optional ein Bewerbungsfoto aus einer Hand erstellen wollen — mit einem datenschutzbewussten deutschen Anbieter und einer kostenlosen Variante, die sich zum Ausprobieren wirklich eignet.

Screenshot

Screenshot der BewerbungGPT-Website
BewerbungGPT · Website-Screenshot1280 × 800

Pro & Contra

+ Pro
  • Speziell für den deutschen Bewerbungsmarkt (DIN 5008, Ton, Konventionen)
  • Anschreiben, Lebenslauf (25 Vorlagen) und Bewerbungsfoto in einem Tool
  • Deutscher Anbieter, EU-Server, datensparsam (Selfie wird nicht gespeichert)
  • Kostenlose Variante mit fast allen Features (begrenztes Kontingent)
− Contra
  • KI-Generierung läuft über Anthropics API (US-Anbieter, ohne Training) — Drittland-Verarbeitung
  • Fokus auf den deutschsprachigen Raum — für internationale Bewerbungen weniger geeignet
  • KI-generierte Bewerbungsfotos ersetzen kein professionelles Shooting
  • Anschreiben sollten vor dem Versand geprüft und geschärft werden

Anwendungsfälle

Anschreiben passend zur StellenanzeigeLebenslauf gestalten und ATS-prüfenBewerbungsfoto aus einem Selfie erzeugenBewerbungen organisieren und nachverfolgen

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