Perplexity
Antwort-Maschine mit Quellenangaben — KI für Recherche.
Perplexity positioniert sich nicht als Chatbot, sondern als Antwort-Maschine: Jede Antwort kommt mit nummerierten Quellenverweisen aus dem aktuellen Web. Damit besetzt das Unternehmen eine Lücke zwischen klassischen Suchmaschinen und Sprachmodellen — und greift Google im Kern an.
Für Recherche, Fact-Checking und Wissenschaftsjournalismus ist das ein echter Workflow-Gewinn: Statt Quellen einzeln zu prüfen, sieht man sofort, woher eine Aussage stammt. Spaces ermöglichen es, Recherchen zu einem Thema zu sammeln und zu teilen — eine soziale Komponente, die andere KI-Tools vernachlässigen.
Der Pferdefuß: Perplexity entwickelt kein eigenes Sprachmodell, sondern routet Anfragen an GPT, Claude und andere weiter. Das schafft strukturelle Abhängigkeit und limitiert die Innovationsgeschwindigkeit. Auch die Qualität der Quellen variiert stark — von peer-reviewter Forschung bis zu Reddit-Threads. Wer ein Quellenverzeichnis ohne kritische Prüfung übernimmt, geht ein Risiko ein.
Empfohlen für Recherche-getriebene Workflows: Journalismus, Wissenschaft, Marktanalyse, Due Diligence. Im Pro-Tarif (20 USD/Monat) kommen tiefere Suchen und Pro-Modelle hinzu.
Screenshot

Pro & Contra
- Immer mit Quellen
- Echtzeit-Websuche
- Spaces für Themen
- Qualität der Quellen variiert
- Kein eigenes Modell
Anwendungsfälle
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