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Open-Weights-Modell aus China — extrem günstig und auf Reasoning-Benchmarks stark.

kein DSGVO-Nachweis· CN

DeepSeek hat die Branche Ende 2024 mit einem Paukenschlag überrascht: Ein chinesisches Open-Weights-Modell, das GPT-4-Niveau erreicht — zu einem Bruchteil der API-Kosten der US-Konkurrenz. Das anschließend veröffentlichte R1-Reasoning-Modell setzte noch eins drauf und löste in den USA Diskussionen über Infrastruktur-Investitionen aus.

Für Entwicklerinnen und Forschende ist DeepSeek deshalb interessant: Die Modelle (V3, R1, Coder) können frei heruntergeladen und auf eigener Hardware betrieben werden. Die API ist mit $0,27 pro Million Input-Token unvergleichlich günstig und erlaubt Massen-Anwendungen, die sonst unwirtschaftlich wären.

Der strategische Haken liegt im Anbieter-Ursprung. Wer die gemanagte API nutzt, übermittelt Daten nach China — für europäische Organisationen mit DSGVO-Bindung praktisch ausgeschlossen. Self-Hosting umgeht das, verlangt aber GPU-Infrastruktur. Für Forschung, Prototyping und nicht-sensible Anwendungen bleibt DeepSeek dennoch eine der interessantesten Entwicklungen des letzten Jahres.

Screenshot

Screenshot der DeepSeek-Website
DeepSeek · Website-Screenshot1280 × 800

Pro & Contra

+ Pro
  • Open Weights — frei selbst hostbar
  • Extrem günstige API-Preise
  • Starke Reasoning-Leistung (V3, R1)
  • Breite Community-Rezeption
− Contra
  • Datenverarbeitung in China
  • Rechtliche Bedenken bei sensiblen Inhalten
  • Ohne EU-Compliance-Setup

Anwendungsfälle

Self-HostingCode-GenerierungGünstige Massen-InferenzForschung

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