Cursor
KI-native IDE auf VS-Code-Basis — Code schreiben im Dialog.
Cursor ist die KI-native Antwort auf VS Code: Ein vollwertiger Editor (basierend auf VS Codes Open-Source-Kern), in dem KI-Funktionen nicht angeflanscht, sondern zentral mitgedacht sind. Die Tab-Vervollständigung — Cursors Killer-Feature — vorhersagt nicht nur das nächste Token, sondern oft die nächste Edit-Aktion.
Composer ermöglicht Multi-File-Edits: Ein Prompt verändert mehrere Dateien gleichzeitig, mit Diff-Vorschau und selektivem Akzeptieren. Das Modell-Routing wählt im Hintergrund das passende Backend (Claude, GPT, eigene Modelle) je nach Aufgabentyp. Wer von GitHub Copilot kommt, spürt vor allem den Geschwindigkeits- und Kontextvorteil.
Die Schattenseite: Im Pro-Tarif (20 USD/Monat) sind die Limits bei intensiver Nutzung schnell erreicht. Für Teams kann das schnell teuer werden. Komplexere Funktionen wie Composer haben eine eigene Lernkurve — wer Cursor als „Copilot mit größerem Fenster" benutzt, verschenkt das Potenzial.
Empfohlen für Entwickler, die einen erheblichen Teil ihrer Zeit im Editor verbringen und bereit sind, ihre Workflows umzustellen. Für gelegentliche Nutzung ist Copilot weiterhin praktischer.
Screenshot

Pro & Contra
- Vollwertige IDE
- Composer für Multi-File-Edits
- Eigenes Modell-Routing
- Tab-Vervollständigung stark
- Pro-Limits spürbar
- Komplexität für Einsteiger
Anwendungsfälle
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