ChatGPT
Der bekannteste KI-Assistent für Dialog, Recherche und Textarbeit.
ChatGPT ist seit dem öffentlichen Start im November 2022 zum Synonym für generative KI geworden. Das von OpenAI entwickelte Sprachmodell hat innerhalb von Wochen die Schwelle von 100 Millionen Nutzern überschritten und damit die Adoptionsgeschwindigkeit jeder anderen Konsumenten-Software übertroffen.
Im Alltag ist ChatGPT ein vielseitiger Textassistent: Brainstorming, Recherche, Code-Reviews, Übersetzungen, Zusammenfassungen langer Dokumente. Mit dem Plus-Tarif kommen Bildgenerierung (DALL·E), Datei-Upload, Custom GPTs und der GPT-Store hinzu. Für Entwickler ist die OpenAI-API die Brücke zur eigenen Anwendung — gut dokumentiert, aber preislich nicht trivial bei höherem Volumen.
Die Schwächen sind bekannt: Die Datenverarbeitung erfolgt überwiegend in den USA, was DSGVO-konforme Nutzung in Europa erschwert. Bei Nischenfragen halluziniert das Modell, und die Kontextlängen sind im Plus-Tarif begrenzt. Für Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen ist die Enterprise-Variante mit Auftragsverarbeitungsvertrag der pragmatischere Weg.
ChatGPT bleibt der Default-Einstieg für KI-Neulinge — und für viele Profis die produktivste Option, solange Datenschutz nicht das primäre Kriterium ist.
Screenshot

Pro & Contra
- Größtes Ökosystem
- Multimodal (Bild, Stimme, Dateien)
- Custom GPTs & Store
- Breite API-Verfügbarkeit
- Datenverarbeitung außerhalb EU
- Kontext-Limit in Plus-Tarif
- Halluziniert bei Nischenfragen
Anwendungsfälle
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